Handwerk ist Hightech!
Otoplastik (Hörgeräteakustiker/in)

Hightech-Berufe

Kategorie: Mobilität

Beruf: Feinwerkmechaniker/in, Schwerpunkt Feinmechanik

Ein genauer Beruf
Feinwerkmechaniker/innen fertigen Bauteile für Maschinen und feinmechanische Präzisionsgeräte und montieren sie zusammen mit elektronischen Mess- und Regelkomponenten zu funktionsfähigen Einheiten. Dabei, wie auch bei der Herstellung von Stanzwerkzeugen oder Stahlformen, ist höchste Genauigkeit erforderlich. Feinwerkmechaniker/innen arbeiten häufig an computergesteuerten Werkzeugmaschinen, zum Teil aber auch manuell. Sie planen die Arbeitsabläufe, richten Werkzeugmaschinen ein, führen die Arbeiten (z.B. Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen) durch und beurteilen die Arbeitsergebnisse. Der Umgang mit den unterschiedlichsten Messzeugen ist ihnen vertraut. Sie beachten Normen und technische Unterlagen und streben, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten, eine ständige Verbesserung der Arbeitsabläufe an.
Die fertigen Maschinen und Geräte stellen sie nach Montage ein, montieren sie, falls erforderlich, beim Kunden und weisen diesen in die Bedienung der Maschinen und Geräte ein. Sie führen auch Wartungs- und Reparaturarbeiten durch und beraten Kunden.
Beschäftigungsmöglichkeiten ergeben sich für Feinwerkmechaniker/innen vor allem im Werkzeug-, Formen- und Maschinenbau sowie in der Feinwerkmechanik, häufig auch in der elektrotechnischen Wirtschaft. Ihr Arbeitsplatz ist in der Werkstatt bzw. beim Kunden. Darüber hinaus können sie in den Instandhaltungsabteilungen der verschiedensten Branchen tätig sein.
Der Beruf wird im Handwerk mit folgenden Schwerpunkten angeboten:

  • Maschinenbau
  • Feinmechanik
  • Werkzeugbau


Aufstiegschancen:
Betriebsassistent im Handwerk, Meister im Feinwerkmechaniker-Handwerk, Betriebswirt des Handwerks, Techniker. Gute Aussichten für den Start in die Selbständigkeit mit der Meisterprüfung.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur

Ausbildungsdauer:
31/2 Jahre (42 Monate)

Back