
Kategorie: Gesundheit und Hygiene
Ein cooler Beruf
Der Bedarf an kältetechnischen Einrichtungen ist groß. Neben der Fischhaltung, Lagerung und Konservierung von Lebensmitteln werden sie z. B. in gastronomischen Betrieben, Blumengeschäften, im medizinischen Bereich und für die Forschungsarbeiten in Labors gebraucht. Je nach Einsatz sind immer wieder neue Lösungen zu erarbeiten. Unterschiedliche Aufgaben, die Ideen und technisches wie handwerkliches Know-how verlangen, stellen die Fachleute ständig vor interessante Herausforderungen. Und die werden gemeistert durch den gekonnten Umgang mit Schweiß-, Löt- und Nietgeräten; durch das Wissen um Werkstoffe und den gesamten Metallverarbeitungsbereich; durch das selbstständige Montieren von Verdampfern und Wärmeaustauschern sowie das Justieren von Steuer- und Regelanlagen. In der Elektro-, Schallschutz- und Isoliertechnik muss man fit sein. Denn auch im Kälteanlagenbau spielt die optimale Energienutzung, wie beispielsweise Wärmerückgewinnung, eine erhebliche Rolle. Der Kälteanlagenbau ist was für kühle Köpfe mit geschickten Händen, Verständnis für Technik und Interesse, auch "heiße Eisen" mit der richtigen Lösung anzupacken.
Besonderheiten:
Dieses technisch sehr hoch stehende und volkswirtschaftlich äußerst wichtige Handwerk ist aus dem heutigen Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken, zumal es auch zur Energieeinsparung wesentliche Beiträge leistet. Es gibt für ausgebildete Fachkräfte gute Berufschancen.
Aufstiegschancen:
Betriebsassistent im Handwerk, Meister im Kälteanlagenbauer-Handwerk, Betriebswirt des Handwerks, Techniker. Gute Aussichten für den Start in die Selbständigkeit mit der Meisterprüfung.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur
Ausbildungsdauer:
31/2 Jahre (426 Monate)