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Hightech-Berufe

Kategorie: Bauen und Ausbauen

Beruf: Mediengestalter/in Digital- und Printmedien

Längst gehört der Setzkasten der Vergangenheit an. Heute beherrscht der Setzer in der Druckvorbereitung auch modernste Grafik- und Bildbearbeitungsprogramme. Statt mit Bleisatz wird heute mit Daten in Mengen von Mega-, Giga- und Terabyte gearbeitet. Ausgeschossen wird am Bildschirm.

So hört sich das Neudeutsch der Mediengestalter an. Doch auch High-tech vom Feinsten kann die menschliche Kreativität nicht ersetzen. Wer eine Ausbildung zum Mediengestalter durchlaufen will, muss sich hierüber im Klaren sein. Auch beratende Kundenkontakte, für die Druckberufe klassischer Prägung undenkbar, gehören heute selbstverständlich dazu. Kaufmännische Kenntnisse sind schon Voraussetzung. Wer die Fachrichtung Medienberatung wählt, richtet seinen beruflichen Werdegang auf kaufmännisches Handeln, Kundenberatung, Projektmanagement und Marketing aus. Die Fachrichtung Mediendesign kümmert sich um das gestaltungsorientierte Aufbereiten von Vorlagen und Daten für die Print- und Multimediaproduktion. Wer sich auf Medienoperating spezialisiert, kombiniert Text-, Bild- und Grafikdaten für multimediale Produkte. In der Fachrichtung Medientechnik geht es schließlich um die Datenausgabe von Repros bis hin zum Digitaldruck und zur Tiefdruckformherstellung. Neue Arbeitsteilungen sorgen für zukunftssichere Jobs, erfordern aber neben Fachkompetenz auch Team- und Kooperationsfähigkeit.

Besonderheiten
Dieser Beruf ist sehr zukunftorientiert. Durch die unterschiedlichen Bereiche, wie z.B. Mediendesign, Medienberatung, Medientechnik, ist dieser Beruf sehr abwechslungsreich und interessant.

Aufstiegschancen
Betriebsassistent, Meister in einem handwerklichen Druckberuf, Drucktechniker, Betriebswirt des Handwerks.

Voraussetzungen
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungsdauer
3 Jahre (36 Monate)

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